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“Lasst den Trabi zu Hause”

Buchtitel “Hauptstadtjournalismus2

„Hier steht der Momper, soll ich den verhaften“ war der ängstliche Anruf eines DDR-Grenzpolizisten, nachdem Günter Schabowski von seinen legendären Zetteln aufblickte und die Frage eines Journalisten nach dem Beginn der neuen Reiseregelungen mit den Worten beantwortete: „jetzt, sofort“. Momper war in das Studio des Senders Freies Berlin geeilt und hatte beschwichtigend an die Ostberliner Bevölkerung gerichtet, gewarnt: „Lasst den Trabi zu Hause!“

Diese und andere historischen Beobachtungen lassen namhafte Autoren und Publizisten wie Egon Bahr, Fritz Pleitgen, Ulrich Deppendorf, Peter Frey, Harald Karas, Klaus Schütz, Dietrich Stobbe, Eberhard Diepgen, Jochen Vogel und viele andere in dem Buch “Hauptstadtjournalismus” noch einmal Revue passieren. Politiker, ehemalige Regierende der Stadt, Diplomaten, Medienwissenschaftler, Journalisten, Intendanten, Redakteure und Autoren melden sich in dem druckfrischen Buch zu Wort. Gemeinsam setzen sie sich mit dem neuen Begriff „Hauptstadtjournalismus“ auseinander.

Brauchen wir ein neues Berufsbild?
Die Mauer ist gefallen und jetzt fallen scheinbar auch die letzten Hemmungen im Umgang mit Journalisten, Fotografen und freien Mitarbeitern, wenn es darum geht, die 25-prozentige Rendite der Heuschrecken zu sichern. Ist die Medienkonzentration aufzuhalten, reichen unsere Kartellgesetze aus, um das schlimmste zu verhindern? Der Journalistenberuf ändert sich in einem Tempo, daß die Frage gestellt werden muß, brauchen wir ein anderes, ein neues Berufsbild und bilden wir heute noch adäquat für die Zukunft aus? Die Buchautoren greifen zahlreiche unbequeme Fragen auf und geben poentierte Antworten.

Blick nach vorn
Diese Fragen richten sich nicht nur an die schreibende Zunft der Journalisten, sondern auch an die, die für die elektronischen Medien arbeiten. Geht es nach dem Willen einiger Politiker, gehören Onlinedurchsuchung ebenso zum alltäglichen Berufsalltag wie Redaktionsdurchsuchungen und Lauschangriffe. Verstärkt rückt damit die Frage zur Berufsausbildung von Journalisten in den Vordergrund. Journalistikprofessor Ulrich Pätzold blickt nach vorn und versucht, die neuen Anforderungen für den Journalismus im Zeitalter des Internets und crossmedialer Zusammenschlüsse aufzuzeigen.

Pressefreiheit?
Zu elektronischen Medien haben die Herausgeber EU-Kommissarin Vivian Reding  die Zusage abringen können, in der Verteidigung der Freiheit der Presse in Europa nicht nachzulassen. Wie es um die beruflichen und sozialen Belange der Journalisten in Europa steht, beschäftigt die Buchautoren ebenso wie Rundfunk- und Filmpolitik sowie Reflexionen über den aktuellen Stand der staatlichen Überwachung von Journalisten. Was wären die Filmfestspiele ohne Journalisten, geht Dieter Kosslick der Frage nach und konstatiert: “Längst nicht das, was sie sind, und das gilt nicht nur für die Filmbranche”.
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Sicher mailen, surfen und telefonieren

Titelpic

Wie Journalisten die Internetzensur bei den Olympischen Spielen in China umgehen können, das verrät ein neues Buch von Peter Berger: “Unerkannt im Netz  - Sicher kommunizieren und recherchieren im Internet”.

Auf knapp 300 Seiten wird Laien wie Profis gezeigt, wie man anonym surfen und mailen kann. Ein Kapitel beschäftigt sich mit dem Austricksen von Zensoren in undemokatischen Staaten wie China.

Pressefreiheit in Gefahr
Journalisten hatten sich beschwert, entgegen früherer chinesischer Zusagen herrsche im olympischen Pressezentrum in Peking kein freier Zugang zum Internet. Aber auch deutsche Gewerkschaften und Datenschützer fürchten um die Pressefreiheit im eigenen Land: Immer neue Gesetze erschweren die vertrauliche Kommunikation per Internet und Telefon. Besonders stark betroffen sind Berufsgruppen, die hier bislang nur in Sonderfällen ausgespäht werden durften: Journalisten, Juristen und Ärzte.

Dabei ist es recht einfach, die Kontrollen zu umgehen - ganz legal und ohne großen technischen Aufwand! Journalisten können auch weiterhin diskret Informanten kontaktieren. Oder Anwälte ihre Mandanten. Oder Ärzte ihre Patienten.

Mit Tarnkappen Spuren verwischen
Das neue Buch von Peter Berger verrät, welche Techniken es gibt. Schritt für Schritt wird der Umgang mit vielen kostenlosen Programmen gezeigt, die die Kommunikation anonymisieren, von der E-Mail über den Chat bis zur Internet-Telefonie. Der Leser erfährt, wie er Spuren auf Computern oder im World Wide Web verwischt. An praktischen Alltagsbeispielen wird gezeigt, welche Methode wann angewendet werden sollte. Dabei setzt das Buch keine besonderen Computerkenntnisse voraus: Wer surfen, mailen und Office-Programme benutzen kann, bringt genug Wissen mit, um sich anonym im Internet zu bewegen.

Identität verschleiern
Das Buch behandelt außerdem zwei Spezialthemen: Wie umgeht man die Zensur in Diktaturen? Und: Wie kann man beim Telefonieren mit dem Handy seine Identität verschleiern? Das Buch eignet sich deshalb auch ganz besonders für Auslandskorrespondenten, für Sportjournalisten in China und für ihre Heimatredaktionen sowie für alle Mitarbeiter von Hilfsorganisationen.

Der Autor
Peter Berger arbeitet als Online-Trainer und Berater in Hamburg. Er berät Regierungsinstitutionen, NGOs und Firmen, außerdem lehrt er an Universitäten und Akademien. Für die Financial Times Deutschland baute er als Chefredakteur die Website auf.

Bibliografie
Peter Berger - Unerkannt im Netz - Sicher kommunizieren und recherchieren im Internet - 8-2008, 294 Seiten - 100 farb. Abb., broschiert - ISBN 978-3-86764-087-9 - gebundener Ladenpreis EURO 29,90

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Kaufen: Last oder Lust?

Erfolgreicher Abschluss der Erlanger Kaufsucht-Studie: Nahezu jedem zweiten Patienten konnte mit einer speziellen Therapie geholfen werden, das exzessive Kaufverhalten in den Griff zu bekommen. Den Rest des Eintrags lesen »

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Digitale Geiselnahme

“heise online” berichtet heute über eine Geiselnahme der besonderen Art. Ein Netzwerkadministrator der Stadt San Francisco (USA) hat den Zentralrechner des kommunalen Netzwerkes so manipuliert, dass das gesamte System nur noch mit einem Passwort zugänglich ist, dem eigenen! Den Rest des Eintrags lesen »

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Kein gutes Gefühl im Netz

Fast alle deutschsprachigen Internet-Nutzer haben schon einmal persönliche Daten im Netz preisgegeben - doch die wenigsten haben ein gutes Gefühl dabei. Den Rest des Eintrags lesen »

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Erstes Europäisches Datenschutz-Gütesiegel

Der EU-Datenschutzbeauftragte Peter Hustinx verlieh heute das erste Europäische Datenschutz-Gütesiegel EuroPriSe an die Suchmaschine Ixquick. Damit ist Ixquick nun die erste formell von der EU anerkannte Suchmaschine. Den Rest des Eintrags lesen »

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Datenschutz als Grundrecht

Um einen besseren Schutz der Grundrechte der Bürger angesichts des rasanten technischen Fortschritts bei den Informations- und Kommunikationstechnologien zu erreichen, fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Gesetzentwurf (16/9607) Änderungen im Grundgesetz. Den Rest des Eintrags lesen »

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Studie zu Bewegtbildern im Journalimus

Die Universität Leipzig und die dpa-Tochter news aktuell haben eine gemeinsame Studie zur Bewegtbildkommunikation im Internet gestartet. Den Rest des Eintrags lesen »

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Das Netz vergisst nichts

Das Internet Archive (englisch für Internet-Archiv) in San Francisco ist ein gemeinnütziges Projekt, das 1996 von Brewster Kahle gegründet wurde. Den Rest des Eintrags lesen »

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Freiheit der Berichterstattung

Vier Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking hat der Deutsche Journalisten-Verband die Freiheit der Berichterstattung in China angemahnt. Den Rest des Eintrags lesen »